Ein Leben (fast) ohne Windows

Vor etwas mehr als einem Monat bin ich privat auf Linux umgestiegen und benutze dies auch privat auch noch. Beruflich komme ich an Windows leider nicht vorbei.

Warum bin ich auf Linux umgestiegen?

Ich möchte privat keine Produkte mehr aus dem Hause Microsoft benutzen. Bereits mit dem Kauf von meinem Nexus 5 habe ich damit begonnen mich von Produkten aus dem Hause Microsoft zu verabschieden und habe somit mein Nokia Lumia 920 in Rente geschickt. Unter Ubuntu habe ich weniger Probleme als unter Windows und ich kann ohne für eine neue Windowsversion zahlen zu müssen meinen PC länger als 10 Jahre verwenden. Auch über Viren muss ich mir keine Sorgen mehr mach und Geld für Antivirus-Software ausgeben. Somit spare ich auch Geld.

Wie seht ihr das? Würdet ihr auf Linux umsteigen? Schreibt es in die Kommentare!

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Steven Seifried

Ich bin Steven, seit Juli 2014 veröffentliche ich auf canox.net die unterschiedlichsten Beiträge zu Linux & Android. Seit September 2015 verwende ich privat ausschließlich Linux (aktuell Ubuntu GNOME 16.04 LTS)

2 Antworten

  1. Hallo.

    Ich habe jahrelang versucht auf Linux umzusteigen, seit Windows 8 aber wieder umgekehrt.
    Bis dato habe ich noch kein System gefunden, dass mich im Desktop-Bereich überzeugt hat.
    Vorwiegend liegt es daran, dass die von mir genutzten Programme (Bildbearbeitung) einfach nicht auf Linux erhältlich sind. Und mit „kann man auch … verwenden“ komme ich nicht weiter.
    Auch das Officepaket von MS, das ich beruflich einsetzen muss, ist einem Open-/Libre-Office oder Softmaker-Office um Meilen voraus.
    Für micht bleibt aktuell lediglich die Wahl zwischen Windows und Mac; und da sind mir die Hardwarepreise in der Windows-Welt eindeutig lieber.
    Es ist leider so, dass die Anwendung die Verwendung des Betriebssystems diktiert – da kann man nichts machen.

    So gerne ich Linux einsetzte, auf den Desktop schafft es den Sprung bei mir leider noch nicht.
    Ich darf aus einem Atikel von Dir vom 29.Jan2015 hinweisen, in dem Linus Torvald himself auch kein gutes Wort im Bezug auf das Bauen von Anwendungen für Linux lässt – und genau hier liegt das Problem von Linux.

    Ob ich Linux ohne Virenschutz einsetzen würde .. fraglich. Auch wenn das System selber als uninteressant für Häcker gilt („sicher“ lass ich hier absichtlich mal weg), besteht dennoch die Gefahr, dass Dritt-Software (z.B.: Java) mein System angreifbar machen kann.
    Umstellen müsste ich mich hedoch nicht, dann meine Virenschutz-Suite gibt es auch für Linux (Eset).

    Unabhängig vom obigen, möchte ich aber auch darauf hinweisen, dass meine Windows7-Installation auf meinem Firmenrechner bereits gute 7 Jahre alt ist und immer noch funktioniert – ohne einen einzigen Ausfall.

    Allerdings möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass ich grundsätzlich meine täglichen Bedürfnisse mit Linux abdecken könnte und somit – sollte es notwendig sein – ein Umstieg auf Linux möglich wäre. Bliebe für mich nur noch die Frage Debian oder Arch; Sicherheit/Stabilität oder Aktualität. Bedien-/Nutzbar sind Beide.
    Für meine windowsgebundenen Anwendungen müsste ich mir dann aber was einfallen lassen.

    Gruß
    Robert

  2. NoName sagt:

    Hallo Steven,

    ich lebe seit mittlerweilen seit ca. 12 Jahren nur noch in der Linuxwelt. Habe auch vieles ausprobiert von SuSE, Debian bis zu Ubuntu.

    Beruflich habe ich das Glück seit 3 Jahren komplett auf OpenSource Software zu setzen.

    Gruß NoName

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