NAS im Selbstbau 2017: Betriebssystem

Vor kurzem habe ich den Beitrag „NAS im Selbstbau Idee 2017“ veröffentlicht. Die Liste mit der Hardware ist vollständig und theoretisch auch final, eventuell ändert sich noch das Gehäuse (Hier spiele ich derzeit mit dem Gedanken das BitFenix Prodigy M (Micro-ATX) Gehäuse zu nehmen). Aber derzeit stelle ich mir, die meiner Meinung nach, wichtigste Frage; Das Betriebssystem.

Beim Betriebssystem schwanke ich derzeit zwischen:

  • Ubuntu Server
  • openmediavault

Meine Idee ist es derzeit ein Software RAID 1, nach der Installation des Betriebssystems, zu erstellen und dieses dann über /etc/fstab in /var/www/html einzuhängen, Im Verzeichnis /var/www/html befinden sich dann Nextcloud und die anderen Dienste, sowie meine ganzen Daten (in meiner Nextcloud). Wie dass in der Weboberfläche von OMV funktioniert habe ich noch nicht herausgefunden.

Gerne könnt ihr mir auch hier wieder Tipps, Vorschläge und Verbesserungsvorschläge geben. Auch interessiert mich, welches der beiden genannten Betriebssystem sich für den Einsatz eurer Meinung nach besser eignet und was eurer Meinung nach die Vor- bzw. Nachteile der beiden Betriebssystem sind.

BTW: Dies sollte der erste Beitrag sein der auch in Diaspora* und (wieder) auf Google+ erscheint.

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Steven Seifried

Hi, ich bin Steven. Gründer und Betreiber von canox.net.

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7 Antworten

  1. tux. sagt:

    Vorschlag: DragonFly BSD.

    Vorteil: Das HAMMER-Dateisystem ist für NAS und ähnliche Anwendungsfälle selbst ZFS technisch überlegen (von btrfs mal ganz zu schweigen).
    https://www.dragonflybsd.org/hammer/

  2. nym sagt:

    +1 OMV 3.
    Langer Support, speziell für NAS erdacht, sehr stabil, kein Schnick Schnack, gesamtes Debian Repository verfügbar, gute Community.

    Was davon auch auf Ubuntu Server zutrifft weiß ich nicht, mein OMV Zuhause bootet Zuhause zudem recht zackig und hat noch nie Probleme gemacht.

  3. Rene Flemming sagt:

    Bei OMV geht das nicht über die Weboberfläche und das direkte Editieren ist ein wenig kompliziert, Einstellungen werden gern von den OMV eigenen Scripten überschrieben.

    Ich würde ein OMV nehmen, per nfs ein Verzeichnis exportieren und meine Nextcloud per Virtualbox Plugin aufsetzen.

  4. Für mein Vorhaben dürfte Ubuntu Server dann doch eher geeignet sein

  5. nym sagt:

    Bin gespannt auf den Artikel.

  6. raimundl sagt:

    Hallo,
    sehr interessantes Projekt. Eine Frage dazu (vielleicht off-topic):
    Mein Satelitenreceiver spielt die Aufnahmen auf eine über USB angeschlossene Harddisk. Könnte ich das NAS ebenso verwenden, also über USB etwas darauf spielen?
    Danke und LG

  7. nym sagt:

    Debian testing ist nun auf Kernel 4.9, falls es Dich interessiert.

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